Allgemeine Informationen zum Seminar
Stören – Unterbrechen – Verlernen // Diskriminierungskritische Unterrichtssequenzen für Schule und Kunstunterricht
Ausgangspunkt des Seminars ist die Erkenntnis, „dass kunstpädagogische Methoden und Inhalte historisch gewachsene Wertehierarchien reproduzieren, die auf kolonialen, patriarchalen und kapitalistischen Strukturen basieren“, wie Carmen Mörsch (Kunsthochschule Mainz) treffend feststellt.
Anschließend an diese Tatsache werden wir uns einen Überblick über verschiedene diskriminierungskritische Perspektiven verschaffen und versuchen, konkrete Unterrichtssequenzen für unterschiedliche Klassenstufen zu konzipieren, die einen diskriminierungskritischen und -sensiblen Umgang im Kunstunterricht fokussieren und zum Thema haben. Es ist zudem vorgesehen, die ausgearbeiteten Projekte im Kunstunterricht direkt mit Schüler:innen auf ihre Umsetzung und Wirksamkeit hin zu untersuchen.
Eine weitere Zielsetzung ist, die Unterrichtssequenzen in die Plattform „kritilab“ einzubinden. Kritilab versteht sich als Ideenpool für Unterrichtseinheiten und diskiminierungskritisches Labor an der Schnittstelle von Kunst, Bildung und Unterricht und ist an der AdBK München verortet (https://kritilab.adbk-muenchen.de/).
Alle Texte und Links finden sich im passwortgeschützten Bereich.
Studienorganisatorische Hinweise
Dieser Kurs ist dem Wahlpflichtbereich Kunstpädagogik zugewiesen. Bei regelmäßiger Teilnahme gelten 2 ECTS-Punkte, bei zusätzlicher Abfassung einer Hausarbeit 3 ECTS-Punkte als erbracht.